Osteopathie

Lucy Sealey

M. Sc. Osteopathie, Heilpraktikerin, Physio/ Sportphysiotherapeutin

Frau Sealey bereichert unser Team seit November 2019.
Sie arbeitet seit 2013 als Osteopathin und absolvierte Ihr fünfjähriges Vollzeitstudium in England an der University of Westminster.
 
Auszeichnungen 2013:
Distinction Price
Research Prize
Year Prize

Uwe Leichsenring

Osteopathie, Heilpraktiker und Physiotherapeut

Herr Leichsenring gehört seit 1. Juli 2018 zu unserem Team. Er ist Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO).

  • Seine 5-jährige Ausbildung am Europäischen Colleg für Osteopathie hat Herr Leichsenring 2013 abgeschlossen.
  • Seit 2002 ist er zertifizierter Manualtherpeut
  • Seit 1999 ist Herr Leichsenring staatlich anerkannter Physiotherapeut

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist ein auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauendes manuelles Diagnose- und Behandlungskonzept. Dabei wird eine genaue Kenntnis der Anatomie, Physiologie und Biochemie vorausgesetzt.
Es handelt sich um  eine sanfte und ganzheitliche Behandlungsmethode, bei der ausschließlich mit den Händen behandelt wird. Sie wird bei der Behandlung von Knochen, Organen und Gewebe eingesetzt.
Ziel der Osteopathie ist es, durch sanfte Techniken Störungen am Bewegungsapparat, an den inneren Organen und im Schädelbereich zu lösen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Der  amerikanischen Arzt Andrew Tayler Still (1828 – 1917) entwickelte die Osteopathie vor ca. 130 Jahren, als er nach Wegen forschte, Krankheiten und Funktionsstörungen ohne Medikamente und Chirurgie zu behandeln. Still beschäftigte sich intensiv mit der menschlichen Anatomie und Physiologie sowie deren funktionalen Zusammenhänge im Körper. Er ging von drei Voraussetzungen aus:

  • Der Körper ist eine Einheit und als Ganzes zu betrachten
  • Sämtliche Körperfunktionen beeinflussen sich gegenseitig
  • Der Körper besitzt die Fähigkeit zur Selbstheilung.


Die Osteopathie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit. Der Mensch ist eine Einheit von Körper, Geist und Seele. Die Gesundheit wird als Gleichgewicht aller Systeme im Organismus begriffen.
Die Osteopathie dient, auch im präventiven Sinne, der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen.

Folgende Bereiche werden in der Osteopathie unterschieden:

  • Parietale Osteopathie: Behandlung des Bewegungsapparates
  • Viszerale Osteopathie: Behandlung von Organen
  • Craniosacrale Osteopathie: Behandlung des Schädels, des Rückenmarks und des peripheren und zentralen Nervensystems


Anwendungsgebiete in der Osteopathie:

Im Bereich des Bewegungsapparates
Parietale Osteopathie:

Schmerzen im Bewegungsapparat, Wirbelsäulenbeschwerden, Bewegungseinschränkungen, Bandscheibenprobleme, Hexenschuss, Ischias, Schleudertrauma, Gelenkschmerzen, Verstauchungen und andere Verletzungen, Nachbehandlung von Brüchen, Operationsnarben oder Unfallfolgen u.v.m.


Im internistischen Bereich
Viscerale Osteopathie:

Verdauungsstörungen (NICHT bei Geschwüren und Tumoren), Erkrankungen des Magens, Sodbrennen, Leber – oder Gallenprobleme, Organsenkung, Operationsfolgen wie Narben und funktionelle Herzbeschwerden


Im Hals-Nasen-Ohren-Bereich
Cranio –Sakrale Osteopathie:

Kopfschmerzen, Migräne, Sinusitis, Chronische Mittelohrentzündung, Mandelentzündung, Schwindel, Tinnitus, Kiefergelenksproblematik (begleitend), Bissregulation (begleitend)


Im urogenitalen Bereich:

Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung und -nachsorge, Wechseljahrbeschwerden, Unfruchtbarkeit


In der Kinderheilkunde:

geburtsbedingte Schädel- und Gesichtsverformungen, Schiefhals (Kiss-Syndrom), Skoliose, Hüftdysplasie, Spuckkind, Entwicklungsverzögerungen, Lern- und Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität

Wann ist die Osteopathie NICHT angezeigt:

Die Osteopathie ist keine Notfallmedizin. Für schwere und akute Erkrankungen wie Brüche, Verletzungen oder Wunden ist die schulmedizinische Behandlung vorrangig. Dies gilt auch für seelische Erkrankungen, Infektionen, bakteriell bedingte Entzündungen, Fremdkörper im Organismus, (z.B. Spirale bei der Frau) oder Ablagerungen wie Nieren oder Gallensteine.